Barrierefrei Planen und Bauen

Barrierefrei Bauen - Rahmenbedingungen

Herausforderungen für Architekten, Planer und Bauherren

Architektur für Alle

„Architektur ist ja kein Oberflächenphänomen. Architektur heißt: dem Leben eine Form geben. Die Debatte um das gute Bauen ist im Kern immer eine Debatte darüber, wie wir leben wollen, als Einzelne und als Gemeinschaft.“, Hanno Rauterberg (Redakteur der Wochenzeitschrift „Die Zeit“).

Die Debatte über das „gute Bauen“ schließt heute die Frage ein, wie Architekten, Bauherren und Investoren auf die Veränderungen in der Gesellschaft reagieren wollen. Die Herausforderungen, die in diesem Zusammenhang an Architekten gestellt werden, können unter „Architektur für Alle“ subsumiert werden. Umfassende Akzeptanz - besonders in der Architektur - wird diese Idee vermutlich erst dann finden, wenn sie ihr „soziales Image“ ablegt, um dort anzukommen, wo sie hingehört: mitten in die Gesellschaft, verwirklicht von Architekten, gelehrt an den Hochschulen, akzeptiert bei Investoren und Bauherren.

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
Die strukturellen gesellschaftlichen Entwicklungen stellen neue Anforderungen an die Gestaltung unserer Umwelt und müssen auch beim Thema Bauen besondere Beachtung finden.


Gesetzliche Rahmenbedingungen
Grundlagen zur Gleichstellung und Eingliederung beeinträchtigter Menschen existieren sowohl auf Bundes- als auch auf europäischer Ebene.


Finanzierung
Für barrierefreies Bauen hat der Gesetzgeber verschiedene Möglichkeiten und Anlaufstellen zur Finanzierungsunterstützung geschaffen.


Individuelle Fähigkeiten
Um ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen ist eine Unterstützung und Förderung der individuellen Fähigkeiten der Bewohner durch bauliche Maßnahmen wichtig.


Grundlegende Prinzipien
Unabhängig von Art und Stärke der Beeinträchtigung sind die folgenden Prinzipien beim barrierefreien Bauen zu beachten.